
63667 Nidda Kohden
Sehr geehrte Gäste!
Das Gasthaus
"Zum weißen Roß"
ist täglich mit warmer Küche
von 17:00 bis 22:00 Uhr
geöffnet.
An Sonntag
von 11:30 bis 14:30 Uhr
von 17:30 bis 22:00 Uhr
Donnerstag Ruhetag
Giuseppe Coduri und sein Team
freuen
sich auf Ihren Besuch
Das Haus
„Zum weißen Roß“
im ehemals selbständigen Ort
Kohden hat eine lange Geschichte,
die eng mit der Ortsgeschichte
verbunden ist.
Das Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts errichtet,
der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt.
Der nach Nidda weisende Anbau wurde später
angefügt.
Alte Postkarten aus der Zeit vor der Jahrhundertwende
(19./20. Jhdt.) zeigen das Haus mit dem heutigen
Gebäudestand. Alle diesbezüglichen Unterlagen im Hessischen Haupt-Staatsarchiv
in Darmstadt
Nahe
am Haus führte auch die sogenannte „Schottener Bimmelbahn“ vorbei. Sie fuhr in
Kohden auf der heutigen Bundesstraße mit dem Namen Hoherodskopfstraße. In den
60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Eisenbahnstrecke Nidda –
Schotten ein- und auf Busverkehr umgestellt.
Ursprünglich war das ganze Anwesen
Hoherodskopfstraße 35 wohl ein bäuerliches Gehöft. Im älteren Teil des Hauses
befand sich eine kleine Dorf-Gastwirtschaft, im Obergeschoß befanden sich
Wohnräume und ein Saal, in dem sich dörfliches Leben mit seinen Höhepunkten
abspielte.
In
den 20er Jahren erwarb das Ehepaar Wilhelm und Katharina Stein mit seinen
beiden Töchtern Anni und Lotti und dem Sohn Willi das Anwesen von der Witwe
Koch. Frau Stein führte die kleine Gastwirtschaft weiter und ihr Mann baute
einen Altwarenhandel auf . Er war weithin unter dem Namen
bekannt und angesehen.
Nach dem Tode der Eltern Stein übernahm die Tochter
Anni Lechner unter Mithilfe ihrer Tochter Renate Sautter das Anwesen.
Mittlerweile waren umfangreiche Veränderungen vorgenommen worden: Das Lokal
wurde erweitert, es wurden im Erdgeschoß drei Räume hinzu genommen, der in der
einen Ecke stehende dorfübliche Backofen war abgerissen worden, er gehörte zu
einer kleinen Dorfbäckerei, die sich hier in früherer Zeit befand. Im
Obergeschoß musste der Saal den Zimmern weichen.
Im Jahr 2004 fand der Besitzerwechsel zu Giuseppe
Coduri statt. Er führt das Lokal „Zum weißen Roß“ mit deutscher Küche als
Traditionslokal weiter. Sechs liebevoll eingerichtete Zimmer (vier Doppel- und
zwei Einzelzimmer, alle mit Dusche und WC sowie TV) stehen zur Verfügung.
Mit dem Besitzerwechsel wurde auch ein 70 Plätze
umfassender großer Sommergarten im ruhigen Bereich hinter dem Gebäude
eingerichtet.